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Eigenschaften und Details
LIQUID PORE® ist eine ökologische Dämmplatte aus Mineralschaum auf Calciumsulfatbasis, mit der Innen- und Außenfassaden nachhaltig, effizient und ökologisch gedämmt werden können. Dank der einzigartigen Wärmespeicherfähigkeit wird verbrauchte Heizenergie optimal genutzt.
Gleichzeitig speichert die Dämmplatte selbst bei tiefen Minustemperaturen Sonnenwärme und gibt diese effektiv an die darunterliegenden Bauteilschichten ab – eine zusätzliche, wirklich „grüne“ und kostenlose Wärmequelle aus der Natur.

LIQUID PORE® ist eine sichere, bauphysikalisch geprüfte Lösung zur Vermeidung der Taupunktproblematik (Schimmelbildung). Die innovativen Eigenschaften, bezogen auf Kapillaraktivität, Diffusionsoffenheit und Feuchtepuffervermögen, sind auf die besondere Materialzusammensetzung von LIQUID PORE® zurückzuführen, die die Feuchteregulation optimal unterstützt.
Durch den dampfdiffusionsoffenen Wandaufbau sorgt LIQUID PORE® für ein besseres Raumklima, da überschüssige Raumluftfeuchte zuverlässig nach außen abgeführt wird.


LIQUID PORE® Mineraldämmplatten werden, je nach Einsatzzweck, in verschiedenen Stärken angeboten. Geliefert werden Platten (60x40 cm) mit mineralischem Mörtelkleber. Bei Bedarf können die Platten vor Ort einfach zugeschnitten und flexibel angepasst werden.
Eine Stärke liegt zudem in der einfachen Verarbeitung. Die Montage unseres mineralischen Dämmsystems entspricht konventionellen Kunststoffdämmplatten.
Produktinformationen und Eigenschaften
| Eigenschaften | Wert | Zertifizierung |
| Rohdichte | 265 kg/m3 | |
| Biegezugfestigkeit | DIN 18560 | 1,7 N/mm2 |
| Druckfestigkeit | DIN 18555 Teil 3 | 652 kPa |
| Wärmeleitfähigkeit (statisch) | DIN 12667 | 0,0537* W/mK |
| Wärmedurchlasswiderstand | DIN 12667 | 0,620 Rm2K/W |
| Wasserdampfdiffusionswiderstand | DIN EN 12575 | 2,44 µ Wert (-) |
| Diffusionswiderstand | DIN EN 12575 | 0,13 sd-Wert (m) |
| Diffusionsgeschwindigkeit | DIN EN 12575 | 1,75 E-06 G (kg/m2s) |
| Minimaler Diffusionswiderstand | DIN EN 12575 | 2,40 µ Wert (-) |
| Maximaler Diffusionswiderstand | DIN EN 12575 | 2,48 µ Wert (-) |
| Formate (Sondermaße nach Vereinbarung) | 40 x 60 (Höhe 6-15) cm | |
| Spez. Wärmekapazität | 1113 J/kgK Cspez | |
| Dimensionsstabilität (Länge / Breite) | DIN EN 1603 | 0 % |
| WDVS Baustoffklasse | A2 nach DIN 4102 | |
| DämmstoffBaustoffklasse | A1 nach DIN 4102-1 | |
| Brennverhalten | unbrennbar | |
| Im Brandfall toxikologisch | unbedenklich | |
| Bewerteter Schallabsorbtionsgrad | 38% |
* Stand 01PM2026
Selbst bei Minusgraden speichert LIQUID PORE® die Sonnenwärme und gibt sie kontinuierlich an darunter liegende Bauteilschichten weiter. So kann sich die Außenfassade auch im Winter auf bis zu 35 Grad Celsius erwärmen.
Die Kälte-/Wärmebarriere, die durch die eingespeicherte Sonnenwärme entsteht, verlangsamt im Winter den Wärmestrom nach außen und im Sommer nach innen. Der Effekt ist spürbar, sorgt für ein angenehmes Wohnklima und spart Energie.
Die Wärmespeicherfähigkeit beschreibt die Eigenschaft eines Baustoffs oder Bauteils, zugeführte Wärmemengen aus der Umgebung in sich aufzunehmen, zu speichern und diese – im Gegensatz zur spezifischen Wärmekapazität – bei Abkühlung der Umgebung wieder abzugeben.
Die Wärmespeicherfähigkeit und Schichtanordnung der eingesetzten Baustoffe beeinflusst die Stabilität des Raumklimas, den sommerlichen Wärmeeintrag und den Heizwärmebedarf. Je größer die Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Bauteile ist, die einen Raum umfassen, desto langsamer heizt sich dieser Raum auf bzw. kühlt er aus. Wände nehmen nur Wärme auf, solange sie kälter sind als die angrenzenden Luftschichten. Ist hier ein Gleichgewicht erreicht, hört der Speichervorgang auf. Soll die Wärme möglichst lange in der Wand verbleiben, dann muss sie vom kälteren (Außen-)Bereich abgeschirmt werden, etwa durch eine Außendämmung.
Die aktuelle Betrachtung der Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen nach Lambda-Wert, gemessen in statischen Verfahren, generiert Ergebnisse, die erheblich von realen Bedingungen an Massivgebäuden abweichen.
Innovative Dämmstoffe wie LIQUID PORE®, die in der Lage sind ihre Eigenschaften je nach Umgebungseinflüssen, bedarfsgerecht zu verändern, müssen praxisnah betrachtet werden. Faktoren wie Wärmespeicherfähigkeit, opaker Wärmegewinn, Feuchtehaushalt des Aufbaus oder eine diffusionsoffene Bauweise gehören genauso in die Bewertung, wie der Bemessungszuschlag.
| Dicke/Produkt | Liquid Pore | Mineralschaum | EPS |
| 50mm | 14.747 J/K | 6.900 J/K | 1.300 J/K |
| 80mm | 23.595 J/K | 11.040 J/K | 2.080 J/K |
| 100mm | 29.494 J/K | 13.800 J/K | 2.600 J/K |
Klingt kompliziert, ist aber für den Verbraucher nur bei Interesse relevant, da die Garantie über die bauphysikalische Eigenschaften der Hersteller übernimmt.
Definition Wärmeschutz
Sämtliche bauliche Maßnahmen, die darauf abzielen, die Energiekosten zu senken und die Raumbehaglichkeit zu verbessern, zählen zum Wärmeschutz. Dies kann beispielsweise durch die Verringerung des Heizwärmebedarfs, durch das Warmhalten oder durch den Schutz vor Überhitzung erfolgen. Dabei unterscheidet man zwischen sommerlichem und winterlichem Wärmeschutz. Beides ist in der DIN 4108 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden geregelt.
Aufgaben des winterlichen Wärmeschutzes
In der kalten Jahreszeit soll das Gebäude möglichst wenig Wärme verlieren. Ein geringer Wärmedurchgang bedeutet also einen hohen Wärmeschutz. Folglich müssen die Außenbauteile so wenig Wärmeenergie wie möglich nach draußen leiten. Dies erreicht man durch eine Dämmung der Außenbauteile sowie die Vermeidung von Wärmebrücken. Dabei sollte die Wärmeleitfähigkeit λ der verbauten Materialien ebenfalls gering sein.
Aufgaben des sommerlichen Wärmeschutzes
Möglichst wenig Wärme ins Gebäude zu lassen, ist das Ziel des sommerlichen Wärmeschutzes. Bei hohen Außentemperaturen sollen die Innenräume kühl bleiben. Hier hilft die Wärmespeicherfähigkeit Bauteilen, die Wärme aus der Raumluft aufnehmen und diese im Idealfall durch eine kühlende Nachtlüftung abtransportieren. Da hierbei die Oberflächentemperatur eine wesentliche Rolle spielt, müssen die speicherfähigen Materialien innen angeordnet sein. Über ein gutes Speichervermögen verfügen zum Beispiel massive Wände, aber auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Zum sommerlichen Wärmeschutz gehört genauso die Verschattung von Fenstern und anderen Öffnungen.

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Ihre Ansprechperson
Patrick Meier
Vertriebsleiter